Lieder des Ghetto

Morris Rosenfeld, Lieder des Ghetto, autorisierte Übertragung aus dem Jüdischen von Berthold Feiwel mit Zeichnungen von E. M. Lilien, Calvey, Berlin 1902.

Das Lieder Buch

1897 erschien in New York Das Lieder Buch. Dieses wurde in verschiedene Sprachen übersetzt.

  • Songs from the Ghetto, englische Übersetzung und Einleitung von Leo Wiener, Boston 1898. Digitalisat
  • Lieder des Ghetto, autorisierte Übertragung aus dem Jüdischen von Berthold Feiwel mit Zeichnungen von E. M. Lilien, Berlin 1902.

Die deutsche Übersetzung erschien im Verlag Seemann Nachfolger, Berlin, als Prachtausgabe und als Volksausgabe. Später erschien das Werk im Benjamin Harz Verlag (Berlin und Wien).

Aufbau

Das Buch enthält eine längeren Vorrede, die gedichte sind gegliedert in den drei Abschnitten Lieder der Arbeit, Lieder des Volkes und Lieder des Lebens, denen jeweils eine Zeichnung Liliens vorangestellt ist. Zudem sind folgende Gedichte illustriert: An der Nähmaschine, Die Thräne auf dem Eisen, Mein Kind, Sturm, Der jüdische Mai, Die Erschaffung des Menschen, Elul Melodien und Friedhof.

Digitalisate

Digitalisat

Leo Baeck Institute (1. Auflage)

University of Toronto – Robarts Library (26.-30. Tausend)

Besprechungen

  • Börris, Freiherr von Münchhausen, “Lieder des Ghetto”, in: Ost und West, 2. Jahrg. November 1902, Nr. 11, Sp. 757-764. Online
  • Adolf Donath, “Das Morris-Rosenfeld-Buch”, in: Die Welt (Wien), 6. Jahrg., 26. Dezember 1902, Nr. 52, S. 14-15. Online
  • Stephan Zweig, “Lieder des Ghetto”, Allgemeine Zeitung, 1903.
  • J. Bernhard Straßer, “‘Lieder des Ghetto’ von Morris Rosenfeld”, in: Die Neuzeit (Wien), 43. Jahrg., 20. März 1903, Nr. 12, S. 136-137. Online
  • Morris Rosenfeld “der Dichter der Lieder des Ghetto”“, Bukowinaer Volks-Zeitung (Czernowitz), 12. September 1907. Online
  • Hermine Freund, “Lieder des Ghetto, von Morris Rosenfeld”, in: Wiener-Frauen-Zeitung für Mode, Handarbeit und Belehrung, 15. Mai 1908, Nr. 16, S. 450. Anlässlich des Erscheinens der 6. Auflage. Online